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Kabarettist Django Asül ist bei „Kultur im Kreis“ in Dransfeld zu Gast

Sendung: Mittendrin [Redaktion]
Autor: Tina Fibiger
vom 11.08.2017 (bisher gehört: 49 | gelesen: 56)
Dauer: 02:55 Minuten

Ungewöhnliche Bühnenschauplätze sind ein Markenzeichen des Festivals „Kultur im Kreis“. Davon können sich Besucher auch in diesem Jahr wieder überraschen lassen: Zum Beispiel bei einem Cellokonzert im „HöhlenErlebniszentrum“ Bad Grund oder zum Hot Jazz Frühschoppen in einem alten Dreschschuppen. Beim Festivalstart heute Abend zählt allerdings mehr die Pointendichte von Django Asül, wenn der Kabarettist mit seinem aktuellen Soloprogramm „ Letzte Patrone“ in der Dransfelder Stadthalle gastiert. Tina Fibiger über den Kultur im Kreis“-Festivalstart.

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Manuskript

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Den Kabarettisten türkischer Abstammung, der in Niederbayern Wurzeln schlug, hatte der  Verein Dransfelder Kulturlandschaft „Drakula“ schon lange auf seiner Wunschliste. Vor drei Jahren bei einem Gastspiel im Deutschen Theater machte Django Asül dazu auch eine klare Ansage, an die sich Steffen Ramswig vom Drakula-Team besonders gern erinnert.

 

O-Ton 1, Steffen Ramswig, 19 Sekunden

„Er hat auch selber im Interview mal gesagt, Dransfeld, das wollte er schon immer mal. Dransfeld muss sein. Wir haben schon letztes Jahr haben wir angefragt aber da konnte er nicht. Aber dieses Jahr hat es dann geklappt und jetzt als Opener in der Stadthalle, das wird was. Politisches Kabarett ist einfach auch was anderes als normale Comedy, noch mal einen Gang zu gelegt und passt ja auch zur Bundestagswahl.“

 

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Beim Festival „Kultur im Kreis“ war der Dransfelder Kulturverein von Anfang an mit am Start.  Das Team bekommt zwar nicht jedes Jahr den Zuschlag für ein Gastspiel, wie im Fall von Django Asül, der mit seinem Solo-Kabarettabend „Letzte Patrone“ auch für die entsprechende Pointendichte in der Dransfelder Stadthalle sorgt. Dafür ist „Drakula“ vor allem an einer langfristigen Programmplanung beteiligt, die Ramswig auch mit den lokalen Gastspiel- und Konzertaktivitäten abstimmt.

 

O-Ton 2, Steffen Ramswig, 16 Sekunden

„Das ist schon auch eine Initiative, die eigentlich die Kulturvereine im Landkreis Göttingen vernetzen soll, ursprünglich ja vom Landkreis Göttingen auch initiiert. Kultur im Kreis ist eine Reihe, um die anderen Orte bekannt zu machen. Wir wollen natürlichimmer  auch in andere Orte gehen, aber Dransfeld ist der Mittelpunkt für uns.“

 

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Zum kabarettistischen Festivalstart kam natürlich nur die Dransfelder Stadthalle in Frage, ebenso wie für das Gastspiel der „True Collins“ Band, die mit einer Berliner Bläserformation am 23. August in Dransfeld gastiert. Gelegentlich nutzt der Verein die Stadtbibliothek als Bühne oder auch die Dransfelder St. Martinikirche, wo zum Beispiel für den 3. Dezember ein internationales Chorkonzert geplant ist. Wie „Drakula“-Teamchef Rawswig berichtet, sind die Dransfelder Kulturakteure nicht nur mit der Göttinger Kulturszene vernetzt, sondern auch mit dem Partnerschaftsverein der Stadt.

 

O-Ton 3, Steffen Ramswig, 18 Sekunden

„Da haben wir einmal ein Konzert mit einem englischen Symphonie Orchester gemacht vor zwei Jahren und diesmal kommt ein Gospelchor aus Pau und wird auch ein Konzert in Dransfeld geben zusammen mit unserem Chor Cornetto Spezial. Die Stadt Göttingen ist auf uns halt damals auch zugetreten und hat gesagt, ihr macht ein tolles Programm und habt ihr nicht Lust, mit uns zusammen zu arbeiten?“

 

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Für künftige Festivalabstecher bei „Kultur im Kreis“ hat „Drakula“ auch weiterhin die Bühnen in den Nachbarorten Scheden und Barterode im Blick. Aber für Ramswig wäre auch mal wieder ein Open Air Konzert fällig. Dafür hat Dransfeld mit dem Gelände am Gaussturm die ideale Kulisse und mit der Stadthalle auch das passende Ausweichquartier, dem nicht mal Kabarettisten wie Django Aül widerstehen können.

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