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Was tun wenn's brennt? Die Kreisjugendfeuerwehr in Göttingen und ihre Arbeit

Sendung: Mittendrin [Redaktion]
Autor: Anna Kunzmann
vom 26.05.2017 (bisher gehört: 125 | gelesen: 403)
Dauer: 02:42 Minuten

Am Sonntag findet auf Grund des 50-jährigen Bestehens der dortigen Jugendfeuerwehr der diesjährige Kreisjugendfeuerwehrwettbewerb in Hilkerode statt. Es handelt sich hierbei um den ersten Kreisentscheid im fusionierten Landkreis Göttingen. 77 Gruppen aus den Jugendfeuerwehren des Landkreises haben ihr Kommen zugesagt. Die besten zwölf Jugendfeuerwehren qualifizieren sich für den Bezirkswettbewerb, der in diesem Jahr am 11. Juni in Wolfsburg stattfindet. Besucher sind herzlich willkommen. Anna Kunzmann hat sich über die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehr informiert.

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Manuskript

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Im Landkreis Göttingen existieren 60 Kinder- und 131 Jugendfeuerwehren. Sie sind Teil der Freiwilligen Feuerwehr. Mädchen und Jungen zwischen sechs bis zehn Jahren können zunächst bei der Kinderfeuerwehr und anschließend bei der Jugendfeuerwehr mitmachen. Unterstützung erhalten sie dabei von 559 Betreuern. Der Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreises Göttingen, Alexander Otte, bewertet den Stellenwert der Kinder- und Jugendfeuerwehr als:

 

O-Ton 1, Alexander Otte, 14 Sekunden

„Sehr wichtig, die Jugendfeuerwehr als Unterbau für den aktiven Dienst. Genauso wie auch die Kinderfeuerwehren als guter Unterbau für die Jugendfeuerwehren sind. Finde ich persönlich schon sehr wichtig, weil das ist im Endeffekt der Unterbau und der sichert den Bestand der Einsatzabteilungen.“

 

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Bei der Kinderfeuerwehr steht die kindgerechte Erziehung und Ausbildung zum Thema Feuerwehr und ihrer Arbeit im Vordergrund, sie hat momentan 809 Mitglieder. Im Rahmen der Jugendfeuerwehr wird die praktische und theoretische Ausbildung der Feuerwehr begonnen, die die Jugendlichen auf die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr vorbereitet. Diese besteht derzeit aus 1.526 Teilnehmern zwischen zehn und 18 Jahren. Otte umreißt die Angebote:

 

O-Ton 2, Alexander Otte, 15 Sekunden

„Es gibt Jugendfeuerwehren, die in Grundschulen gehen um dort dann halt den Grundschulkindern schon mal so eine leichte Brandschutzerziehung mit beizubringen. Es gibt Zeltlager, es gibt Ausfahrten. Es gibt für jeden, sag ich mal, Betreuer gibt es Bildungsmaßnahmen wie Lehrgänge, die sie halt besuchen können.“

 

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Neben dem Erlernen der Arbeit von Feuerwehrmännern und -frauen finden regelmäßig Wettkämpfe statt, bei denen die Jugendlichen im nationalen und internationalen Rahmen gegeneinander antreten. Dabei können sie ihr Wissen und Können vertiefen und vergleichen. Über die nationalen Wettbewerbe sagt Otte:

 

O-Ton 3, Alexander Otte, 18 Sekunden

„Es gibt einen bundeseinheitlichen Wettbewerb. Ich sage mal, der ist für jedes Bundesland, für jedes Jugendfeuerwehrmitglied, vielmehr für jede Jugendfeuerwehr dementsprechend gleich. Fängt an auf Ausscheidungswettbewerben auf Gemeinde und Stadtebene. Weiter hin zu unseren Kreiswettbewerben, weiterhin zu den Bezirkswettbewerben, Landeswettbewerben und dann alle vier Jahre die deutsche Meisterschaft.“

 

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Ab einem Alter von 18 haben die Jugendlichen die Möglichkeit an Einsätzen teilzunehmen und sich in der Freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich zu engagieren. Ob bei Bränden oder Naturkatastrophen, wie Überschwemmungen, die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr ist vielseitig. Auch Otte hat in seiner Kindheit bei der Feuerwehr angefangen.

 

O-Ton 4, Alexander Otte, 22 Sekunden

„Bin damals mit zehn Jahren in die Jugendfeuerwehr eingetreten. Habe da dann ganz normal Jugendfeuerwehrarbeit als Jugendfeuerwehrmitglied gemacht und bin dann danach mit 16 Jahren in die Einsatzabteilung übergetreten. Mit 18 dann angefangen Jugendarbeit in der Ortsfeuerwehr zu machen. Erstmal als Betreuer, dann als sag ich mal Jugendwart in der Ortsfeuerwehr. Ja und jetzt ist es halt der Jugendfeuerwehrwart des neuen, großen Landkreises Göttingen geworden.“

 

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Otte betont weiter, dass sich die Freiwilligen Kinder- und Jugendfeuerwehren immer über Nachwuchs und Interessierte freuen.

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