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Neues Herz-Kreislaufforschungsgebäude an der Universitätsmedizin Göttingen eröffnet

Sendung: Mittendrin [Redaktion]
Autor: Lucas Döring
vom 13.09.2017 (bisher gehört: 67 | gelesen: 83)
Dauer: 02:38 Minuten

Auf dem Gelände der Universitätsmedizin Göttingen ist am Montag wieder ein neues Gebäude eröffnet worden. Seit dieser Woche ist die Universitätsmedizin Göttingen im Bereich der Herz-Kreislaufforschung weiter vorangekommen. Vor knapp 100 Gästen wurde das neue Forschungsgebäude für Herz-Kreislaufforschung feierlich eröffnet. Was genau mit dem neuen Herz-Kreislauf-Zentrum auf sich hat, weiß Lucas Döring.

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Vorderseite des UMG-Neubaus (Bild: UMG)
Eröffnung des UMG-Herzforschungsgebäudes: Dr. Tobias Kohl erklärt das STED-Mikroskop (Bild: UMG)
Eröffnung des UMG-Herzforschungsgebäudes: Elektro-mechanische Bildgebung des Herzens (Bild: UMG)
Eröffnung des UMG-Herzforschungsgebäudes: Funsho Fakuade, Doktorand untersucht Elektrische Erregung von Herzmuskelzellen (Bild: UMG)
Eröffnung des UMG-Herzforschungsgebäudes: Die Gäste (Bild: UMG)
Eröffnung des UMG-Herzforschungsgebäudes: Konfokalmikroskopie zur Herzarrhythmie (Bild: UMG)
Eröffnung des UMG-Herzforschungsgebäudes: Schlüsseluebergabe (Bild: UMG)

Manuskript

Text

Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe ist der Startschuss für das neue Zentrum für Herz- und Kreislaufforschung an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) gefallen. Im Fokus steht dabei die interdisziplinäre Arbeit. Gerd Hasenfuß, Mitglied des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und Vorsitzender des Herzforschungszentrums Göttingen über die neuen Möglichkeiten am Standort Göttingen:

 

O-Ton, 1 Gerd Hasenfuß, 18 Sekunden

"Göttingen ist ein Teil des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung und wir haben hier dringend Speziallabore, neue Forschungsfläche gebraucht. Um die Untersuchungen, die wir für die Herzschwäche zur Entwicklung neuer Diagnostik- und Therapieverfahren zur Behandlung von Patienten mit Herzschwäche, durchführen zu können."

 

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Der Bau des neuen Zentrums dauerte knapp zwei Jahre. Die Hauptfläche des Gebäudes beträgt etwa 1.650 Quadratmeter und verfügt über 44 Labore, 17 Büroräume sowie einen Konferenzraum. Die Baukosten in Höhe von 11,3 Millionen werden von der UMG selbst getragen. Heyo Kroemer, Sprecher des Vorstandes des Uniklinikums erklärt, wie die Entscheidung zur Finanzierung gefallen ist:

 

O-Ton, 2 Heyo Kroemer, 25 Sekunden

"Zuständig für die Finanzierung solcher Bauten ist an und für sich das Wissenschaftsministerium. In diesem Fall gab es verschiedene Gründe, warum die Universitätsmedizin vor die Entscheidung gestellt war, diesen Insitutsneubau selbst zu finanzieren. Sie können sich angesichts der Größenordnung vorstellen, dass wir uns das nicht leicht gemacht haben. Wir haben das sorgfältig diskutiert, sind aber der Überzeugung, dass es ein klares Zeichen und ein klares Bekenntnis für den Forschungsstandort Universitätsmedizin Göttingen ist und haben uns deswegen entschieden, das zu machen."

 

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In dem neuen Zentrum sollen neun Forschungsgruppen des Herzforschungszentrums Göttignen und des DZHK gemeinsam die Ursachen von Herzkreislaufsystemerkrankungen und weiteren Beeinträchtigungen des Herzens untersuchen. Nebenbei sollen auch Vertreter des Göttinger Max-Planck-Insitutes und des Deutschen Primatenzentrums die Arbeitsmöglichkeiten in dem neuen Zentrum für ihre Forschung nutzen. Der Schwerpunkt der neuen Einrichtung liegt auf der Herzschwäche, insbesondere auf der Pumpschwäche und Herzrhythmusstörungen. Kroemer rechnet sich nun auch neue Möglichkeiten für wissenschaftlichen Arbeiten in Göttingen aus:

 

O-Ton, 3 Heyo Kroemer, 26 Sekunden

"Es entsteht damit ein hochattraktiver Forschungsstandort, aber der wird sicherlich auch attraktiv sein für junge Menschen, die Medizin studieren und sich für Forschung interessieren. Und die die Kollegen, die hier arbeiten dann an aktuelle Forschungsgebiete heranführen können. Ansonsten bietet das Gebäude alle Vorraussetzungen, um internationale Spitzenforschung im Herz-Kreislauf-Bereich zu machen. Und die Position, die Göttingen in diesem Bereich dank der Bemühungen der Kollegen hat, weiter deutlich auszubauen."

 

Text

Zurzeit arbeiten rund 140 Nachwuchswissenschaftler in verschiedenen Bereichen verteilt am Forschungsstandort Göttingen.

Zur Verfügung gestellt vom StadtRadio Göttingen

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