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55 Fälle von Lohnprellerei im Landkreis Göttingen

Geschrieben von Julia Kleine
Datum: Donnerstag, 09. November (09.11.2017)

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kritisiert Lohnprellerei im Landkreis Göttingen. Die NGG beruft sich dabei auf Zahlen des Bundesfinanzministeriums, nach denen das verantwortliche Hauptzollamt Braunschweig in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt 55 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne eingeleitet hat. Es könne nicht angehen, dass sich auch zwei Jahre nach seiner Einführung noch immer nicht alle Betriebe an den gesetzlichen Mindestlohn halten, so Manfred Tessmann von der NGG Süd-Ost-Niedersachsen. Auch spezielle Branchenmindestlöhne, wie es sie etwa für die Leiharbeit gebe, würden zu häufig unterlaufen. Positiv wertet Tessmann dabei die Zunahme der Kontrollen. Im ersten Halbjahr prüften die Braunschweiger Zollbeamten laut Statistik 90 Hotels, Gaststätten und Restaurants, 84 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Zollbeamte im Einsatz. (Bild: NGG)
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