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Göttinger Piraten sehen sich in Kritik an Blindenleitsystemen in der Stadt bestätigt

Geschrieben von Jennifer Bullert
Datum: Freitag, 11. August (11.08.2017)

Die Göttinger Piraten sehen sich in ihrer Kritik an der nicht normgerechten Verlegung von Blindenleitsystemen in der Stadt bestätigt. Sowohl die AG Mobilität der Kooperation „Inklusion bewegen“ als auch das Fachbüro Steinbock Energie- und Inklusionstechnik teilen nach Angaben der Piraten deren Einschätzung. Die Partei fordert, die Mängel zu beheben und zudem die Höhe des Bordsteins anzupassen. Dies würde Blinden wie auch Gehbehinderten und Senioren zugute kommen, damit diese gefahrlos die Straßen queren könnten. Barrierefreiheit dürfte nicht auf Kompromissen beruhen, bei der mobilitätseingeschränkte Menschen für die Durchsetzung ihrer Bedürfnisse konkurrieren müssen, erklärte Erich Wutschke, der senioren- und behindertenpolitische Sprecher der Piraten. Bereits im Juni hatte seine Partei sich in einem Antrag dafür ausgesprochen, Rillenpflaster normgerecht zu verlegen und mit angemessenen Bordhöhen zu versehen. Zur Orientierung sollte dabei ein Leitfaden aus Bamberg herangezogen werden. SPD und CDU hatten den Antrag abgelehnt. Im Hinblick auf die fehlerhafte Rillenpflasterverlegung setzt sich die Piratenpartei nun für eine Beauftragtenstelle „Barrierefreiheit“ in der Bauverwaltung und ein entsprechendes Verkehrskonzept ein.

Blindenleitsystem Weender Tor (Bild: Göttinger Piraten)
Die Bordhöhen stellen nach Ansicht der Piraten zudem Nachteile für Senioren und Blinde dar. (Bild: Göttinger Piraten)
Die Piraten kritisieren die nicht normgerechte Rillenpflasterung (Bild: Göttinger Piraten)
Die Verlegung von Rillen- und Noppenplatten sei willkürlich, so die Piraten. (Bild: Göttinger Piraten)
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