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OLG Braunschweig beschäftigt sich erneut mit Klage gegen Ex-Geschäftsführer der Göttinger Gruppe

Geschrieben von Jennifer Bullert
Datum: Mittwoch, 08. November (08.11.2017)

Das Oberlandesgericht Braunschweig (OLG) muss sich erneut mit einer Klage gegen den früheren Geschäftsführer der Göttinger Gruppe beschäftigen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte das in zweiter Instanz gefällte Urteil des OLG aufgehoben, weil es rechtlich anfechtbar sei. Das berichten verschiedene Medien. Es geht dabei um die Frage, ob und wie viel Honorar der ehemalige Geschäftsführer und Rechtsanwalt zurückzahlen muss. Der Insolvenzverwalter fordert von ihm eine Rückzahlung von 260.000 Euro plus 72.000 Euro Zinsen. Er begründet dies damit, dass der Anwalt das Geld aufgrund der damals bereits bekannten Zahlungsunfähigkeit des Konzerns nicht hätte erhalten dürfen. Durch die Auszahlung seien andere Gläubiger benachteiligt worden. Das Landgericht Göttingen hatte den Anwalt in erster Instanz zur Rückzahlung von 160.000 Euro und 45.000 Euro Zinsen verurteilt. Daraufhin waren beide Parteien in Revision gegangen. Das OLG wiederum urteilte, dass der Anwalt nur 32.500 Euro schuldig wäre. Nachdem die Berufung des Insolvenzverwalters abgelehnt worden war, zog dieser vor den Bundesgerichtshof. Der BGH urteilte wiederum, dass aus dem OLG-Urteil nicht klar hervorgehe, wann die Hauptgesellschaft Securenta insolvent geworden sei.

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