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DGB-Vorsitzender Tölle erntet viel Kritik für seine Aussagen zum besetzten DGB-Haus

Geschrieben von Frank Dullweber
Datum: Freitag, 29. Januar (29.01.2016)

Der Vorsitzende des DGB in Niedersachsen, Hartmut Tölle, bekommt für seine Äußerungen zum besetzen DGB-Haus in der Oberen-Masch-Straße mächtigen Gegenwind. Tölle hatte die Hausbesetzer im Göttinger Tageblatt als Menschen mit „Flausen im Kopf“ bezeichnet und ihnen keinerlei Anspruch auf Miteinbeziehung bei der Planung eingeräumt. Die Göttinger Piraten werfen ihm „Hetze und Respektlosigkeit“ vor. Sie kritisieren auch die geäußerten Pläne des Vorsitzenden in dem Haus ein „richtig tolles Haus für Studierende und Auszubildende“ zu schaffen. Mit dieser Formulierung spiele er diese Gruppe Wohnungssuchender gegen wohnungssuchende Flüchtlinge und Obdachlose aus. Auch die Grünen und die Göttinger Wohnrauminitiative kritisieren diese Aussagen scharf. Der ehemalige Göttinger Ratsherr der Linken, Gerd Nier, spricht von "erschütternden" Aussagen. „Da bleibt mir als fast 40-jährigem Mitglied der Gewerkschaft doch glatt sie Spucke weg“, so Nier. Das Haus in der Oberen-Masch-Straße gilt seit dem 5. November letzten Jahres als besetzt.

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