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Göttinger Piraten werfen der Stadt Göttingen eine verfehlte Verkehrspolitik vor

Geschrieben von Mathilde Lemesle
Datum: Dienstag, 01. März (01.03.2016)

Die Göttinger Piraten werfen der Stadt Göttingen eine verfehlte Verkehrspolitik vor. Hinter den erhöhten Stickoxid-Werten würden die rückläufigen Radverkehrszahlen stehen, so die Piraten. An der Robert-Koch-Straße in Höhe des Klinikums und am Christophorusweg seien 2015 weniger Fahrräder im Vergleich zum Vorjahr gefahren. Am Christophorusweg soll der Rückgang 10 Prozent betragen. Gleichzeitig fahren mehr Autos in der Stadt. "Radverkehr verliert trotz enormer Investitionen und stellenweise guter Fahrbedingungen in der Summe immer mehr an Attraktivität, während Pkw-Verkehr augenscheinlich immer attraktiver wird", so Friederike Buch, Mitglied des Vorstands. "Beides hängt zusammen und hat genau dieselbe Ursache: eine seit Jahren verfehlte Verkehrspolitik in der angeblich fahrradfreundlichen Stadt Göttingen“, so Buch weiter. Die Piraten sehen als Ursachen die unkoordinierten Ampelschaltungen, die die teils durchaus anerkennswerten baulichen Leistungen geradezu torpedieren würden. Sie appellieren an die Stadt, die Fahrzeiten in der Planung für den Abschnitt des Radschnellwegs zwischen Groner Tor und Rosdorfer Kreisel miteinzubeziehen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden.

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