Sendung: Mittendrin Redaktion
AutorIn: Jennifer Bullert
Datum:
Dauer: 05:50 Minuten bisher gehört: 187
Mehr als 14 Stunden Einsatzzeit, über 800 Einsatzkräfte, 20.000 Menschen, die in einem Umkreis von einem Kilometer um das Weender Tor in Göttingen herum evakuiert werden mussten – und das alles ganz spontan. Das sind nur ein paar Zahlen zum gestrigen Großereignis in der Universitätsstadt. Denn dort hatte am Donnerstagmorgen ein Bauarbeiter das Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg ausgegraben. Ausgegangen ist alles mit „100-prozentiger Zielerreichung“, wie der Erste Stadtrat, Christian Schmetz, wörtlich erklärte. Bei der heutigen Pressekonferenz wirkte er ebenso wie die übrigen Beteiligten sichtlich erleichtert. Denn nachts konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Bombe entschärfen bzw. den Detonator kontrolliert sprengen. Jennifer Bullert hat im Nachgang der Pressekonferenz mit Schmetz über die spontane Evakuierung gesprochen.

Pressekonferenz der Stadt Göttingen nach der Evakuierung: Unmut herrschte vor allem über uneinsichtige Personen, die sich bewusst und und vorsätzlich in das Sperrgebiet begeben hatten und so die Entschärfung verzögert haben. (Bild: Jennifer Bullert)