500 Menschen demonstrierten am Samstag beim "March for Science" in Göttingen
Rund 500 Menschen haben am Samstag in Göttingen beim „March for Science“ für die Freiheit der Wissenschaft demonstriert. Das Motto in diesem Jahr lautete „Wissenschaft für alle“. Bevor der Demonstrationszug in Richtung des Universitätscampus zog, gab es am Gänseliesel zunächst ein „Warm Up“ mit verschiedenen Experimenten und Beiträgen aus dem Bereich Poetry Science Slam. Außerdem hatten die Anwesenden Gelegenheit, den Wissenschaftlern Fragen zu stellen. Es sei wichtig, mit Projekten wie den „Humans of Science“ Wissenschaft wieder nahbarer zu machen, erklärte Thorge Beilfuß, Mitorganisator des „March for Science“: „Die Idee dahinter ist es zu zeigen, dass die Leute, von denen dieses Klischee des Forschers im weißen Kittel, der den ganzen Tag in seinem Labor sitzt, an eine Wand starrt und versucht diese eine Formel zu lösen, ein bisschen aufzuweichen und zu zeigen, dass das auch einfach Menschen in der Mitte unserer Gesellschaft sind.“ Auf die Notwendigkeit, die Kommunikation zwischen Forschern und der Gesellschaft zu verbessern, wies auch Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel in ihrer Rede hin. Zudem lobte sie den Einsatz der „Fridays for Future“-Aktivisten, die ebenfalls vor Ort waren. Abgerundet wurde die Veranstaltung von der Jugendforscherausstellung „Junior Science Fair“.