Geschrieben von Tanita Schebitz
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Am kommenden Montag sollen erste Sondierungen an verschiedenen Kampfmittelverdachtspunkten in der Göttinger Weststadt starten. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wird von mehr als 80 Verdachtspunkten auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ausgegangen. Diese Verdachtspunkte sollen nun nach und nach näher untersucht werden, um Klarheit darüber zu gewinnen, ob es sich tatsächlich um Blindgänger handelt. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind die Anwohner*innen in dem Sondierungsgebiet bereits informiert, eine Evakuierung sei während der Untersuchungen der Verdachtspunkte jedoch nicht nötig. Je nach dem, was die Sondierungen für ein Ergebnis hervorbringen, soll dann über das weitere Vorgehen entschieden werden. Ein Team von Fachleuten des Kampfmittelbeseitigunsdienstes Niedersachsen wird die Sondierungen vornehmen. Unterstützt werden sie durch einen Stab unter der Leitung des Ersten Göttinger Stadtrats Christian Schmetz sowie des Leiters der Göttinger Berufsfeuerwehr, Martin Schäfer.