Geschrieben von Benita Heukamp
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Das Projekt „Gö goes green – Starkregenvorsorge Göttingen“ wurde für den Bundespreis „Blauer Kompass“ nominiert. Mit dem Preis werden herausragende Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels ausgezeichnet. Wie die Stadt Göttingen mitteilte, wurde das Projekt aus über 300 eingereichten Vorschlägen ausgewählt. Bis zum 18. Juni kann nun online in der Rubrik „Community-Preis“ für das Projekt abgestimmt werden. Gemeinsam mit den Göttinger Entsorgungsbetrieben hat die Stadt Göttingen Maßnahmen entwickelt, um etwa die Häuser auf Starkregenereignisse vorzubereiten. Dazu zählen in erster Linie Informations- und Beratungsangebote. Sollten sich Eigentümer*innen dazu entschließen, die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen, so können diese durch die Stadt bezuschusst werden. Der „Blaue Kompass“ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie durch das Bundesumweltamt ausgeschrieben. Er ist deutschlandweit die höchste staatliche Auszeichnung, die in einem Wettbewerbsrahmen für Projekte vergeben wird, die sich mit Vorsorgemaßnahmen und Anpassungen an die Folgen des Klimawandels auseinandersetzen. Der Community-Preis, für den das Göttinger Projekt nominiert ist, ist mit 25.000 Euro dotiert.