Geschrieben von Wieland Gabcke und Christian Röther
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Nach dem Angriff auf ein Tattoo-Studio in Göttingen befürchtete die Göttinger Polizei Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der linken Szene aus Göttingen und Rockergruppen aus Kassel. Das sagte Gerd Hujahn, Einsatzleiter der Göttinger Polizei, im StadtRadio-Interview. Hauptziel der Präsenz der Polizei in der Roten Straße sei es gewesen, das zu verhindern. Die Besitzerin des Tattoo-Studios habe persönliche Kontakte in die Rockerszene, so Hujahn. Am Abend des Angriffs seien Angehörige eines Rockerclubs am Tatort gewesen. Samstagnachmittag hatten zehn bis 20 Vermummte ein Tattoo-Studio in der Roten Straße angegriffen. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von 2.000 Euro, Menschen wurden nicht verletzt.