Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Nonnenstieg-Bürgerinitiative kritisiert die Stadt Göttingen erneut für ihr Verhalten beim Bauprojekt IWF/Nonnenstieg. Sie wirft der Verwaltung vor, nicht auf die Anwohner zuzugehen und keine Kompromisse anzubieten. Vor allem was die viel zu hohe Bebauungsdichte und die massive Naturzerstörung angehe, provoziere sie nun einen regelrechten Arbeitskampf mit den Bürgern in einem vorher nie gekannten Ausmaß. Zur Auslegung des Bebauungsplans hätten 99 Personen insgesamt 1018 Einwände gegen Planungsdetails eingereicht. Üblich seien in umstrittenen Bauvorhaben ein paar Dutzend, so BI-Sprecherin Elizabeth Gregorius. 1840 Seiten liegen nun dem heutigem Bauausschuss des Stadtrates zur Begutachtung vor. Diese Zahlen, so Gregorius, würden nicht nur die im Detail schlechte Qualität der Planung widerspiegeln, sondern auch die krasse Fehleinschätzung der Stadt, die Bevölkerung vor Ort stelle keine ernst zu nehmende Interessengruppe in einer Bauplanung dar. Beginn der Sitzung ist heute Abend um 16:15 Uhr.