Pflegedirektorin der UMG wirbt um Vertrauen für die Pflegeklammer
Die Pflegedirektorin der Universitätsmedizin Göttingen, Helle Dokken, hat für mehr Verständnis und Akzeptanz für die Anfang 2017 in Niedersachsen gegründete Pflegekammer geworben. Sie sehe trotz der unglücklichen Versendung von Beitragsbescheiden kurz vor den Weihnachtsfeiertagen 2018 keinen Grund, die Kammer als Ganzes in Frage zu stellen. Sie stelle ein wichtiges Organ für die Selbstverwaltung und Vertretung der Berufsgruppe dar, die im Gegensatz zu nördlichen EU-Mitgliedsländern in Deutschland kaum organisiert sei. Die Pflegekammer ermögliche die Verbesserung des gesellschaftlichen Status Pflegender und vertrete partei- und verbandsübergreifend die gesamte Berufsgruppe. Damit stärke sie die Interessen der Mitglieder und verbessere die Qualität in der pflegerischen Versorgung. Dokken sieht als gebürtige Norwegerin und ehemals dort lehrende Medizinerin, keine bessere Option für Deutschland und erwartet in Zukunft eine Zunahme des Vertrauens gegenüber der Einrichtung. Anders als bei Gewerkschaften oder Berufsverbänden ist die Mitgliedschaft in der Pflegekammer für alle Pflegenden verpflichtend.