"Fridays for Future": Mehr als 300 Göttinger Schüler bei Protesten für mehr Klimaschutz
Rund 300 Schüler haben sich heute in Göttingen unter dem Motto "Fridays for Future" erneut an bundesweiten Protesten gegen die aktuelle Klimapolitik beteiligt. Die Schüler fordern unter anderem die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels bei der Erderwärmung und dafür einen möglichst schnellen Kohleausstieg. Bislang habe es jedoch aus der Politik keine direkte Rückmeldung an die protestierende Schülerschaft gegeben, so Schülerin Ragna Diederichs: "Konkret haben wir hier von keinem Reaktionen mitbekommen. Die Klimaschutzabteilung hier im Göttinger Rathaus, die waren uns auf jeden Fall sehr positiv gegenüber eingestellt und sind auf uns zugekommen. Allerdings sind das ja Menschen, die hier auch in der Verwaltung arbeiten und niemand jetzt von der Politik aus. Aber wir adressieren ja vor allem auch sozusagen eine hohe Politik, die sozusagen dafür sorgen kann. Aber natürlich kann auch hier Göttingen eine Menge tun und das wird ja auch in Angriff genommen." Für die Zukunft seien weitere Protestaktionen für den Klimaschutz geplant, so Diederichs. Insgesamt beteiligten sich heute Schüler aus über 50 deutschen Städten an den "Fridays for Future"-Kundgebungen.