Geschrieben von Jennifer Bullert
Datum:
Beim 30. Treffen der vier Eichsfeldstädte Duderstadt, Leinefelde-Worbis, Heiligenstadt und Dingelstädt haben die Bürgermeister Ziele für die Zukunft der Region formuliert. So soll es einen Lückenschluss in den Ortsumgehungen geben und der ÖPNV sowie der Breitbandausbau sollen vorangetrieben werden. Geplant ist unter anderem aber auch die Herausgabe einer Sonderbriefmarke für das Eichsfeld sowie die Benennung eines ICE/ IC oder Regionalzuges nach der Region. Duderstadt Bürgermeister Wolfgang Nolte blickte zudem zufrieden auf die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zurück. Vor dem Mauerfall hatte die Arbeitslosigkeit bei mehr als 26 Prozent gelegen. "Nach der Wende war die Arbeitslosigkeit durch Betriebsschließungen im Thüringer Teil des Eichsfeldes auf über 30 Prozent gestiegen. Das sind Horrorzahlen, die wir da durchleben und durchleiden mussten. Aber in den Jahren danach ist durch wirklich das Dazutun von tüchtigen Handwerkern, Gewerbetreibenden, Industriebetrieben, Dienstleitern etwas gewachsen, was uns heute auf ganz tolle Zahlen in der Beschäftigung geführt hat." Die derzeitige Quote von 3,9 Prozent sei zudem die niedrigste Zahl im südniedersächsischen Bereich, so Nolte. Im kommenden Jahr soll das gemeinsame Treffen der vier Städte erstmals im Grenzlandmuseum Eichsfeld stattfinden.

Teilnehmer des Neujahrs-Treffens der vier Eichsfeld-Städte vor dem Historischen Rathaus Duderstadt (Bild: Tanita Schebitz)