Geschrieben von Julia Kleine
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Seit heute muss sich ein 25-Jähriger vor dem Göttinger Landgericht wegen Totschlags verantworten. Er soll im vergangenen Sommer einen 28-jährigen Nachbarn in einer Göttinger Asylbewerberunterkunft mit einem Messer angegriffen und durch mehrere Schnitte und Stiche verletzt haben. Das Opfer war noch am Tatort verstorben. Der Beschuldigte soll die Taten aufgrund einer krankhaften seelischen Störung im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen haben. Die Staatsanwaltschaft nimmt aufgrund der Erkrankung an, dass der Mann eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt und strebt eine dauerhafte Unterbringung im Maßregelvollzug an.