Geschrieben von Jennifer Bullert
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Beim zweiten Bürgerdialog hat der Göttinger Kreisverband der Europa-Union erneut auf die Kampagne „Europa machen“ verwiesen. Diese ist in Zusammenarbeit mit den Jungen Europäischen Föderalisten entstanden und soll EU-Bürger dazu animieren, an der Europawahl teilzunehmen. Vier Kandidaten diskutierten auf dem Podium miteinander. Zu ihnen gehörte Ute Bertram von der CDU, Larissa Freudenberger von der SPD, Viola von Cramon von den Grünen und Julius Graack von der FDP. Der Vorsitzende der Europa-Union, Harm Adam, zeigte sich zufrieden mit der Resonanz von rund 100 Besuchern. Da dort zumeist jedoch nur Mitglieder der Europa-Union, der Jugendverbände der Parteien und der Jungen Europäischen Föderalisten waren, will er Europa auch für den Rest der Bevölkerung sichtbarer machen: „Unsere Aufgabe ist es jenseits dieser Hallenveranstaltung auf die jungen Menschen zuzugehen. Dazu organisieren wir zusammen mit Berufsbildenden Schulen am 6. Mai einen Europatag, wo die Berufsbildenden Schulen als Europaschulen über ihre europäischen Ausbildungswege dann informieren werden. Wir gehen in Schulen, werden diskutieren, es gibt Planspiele „Europa“, organisiert auch von den Jungen Europäischen Föderalisten. Zu gut Deutsch: Wir bemühen uns, an die Jugendlichen heranzukommen.“ Während des Bürgerdialogs bezeichneten die Kandidaten sowie Harm Adam die anstehende Europawahl am 26. Mai mehrmals als Schicksalswahl. Gründe sind unter anderem der bevorstehende Brexit sowie das Erstarken der Populisten.