Geschrieben von Johannes Meinecke
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Die SPD-Kreistagsfraktion Northeim hat auf ihrer Klausurtagung über Strukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge gesprochen. Die Abgeordneten trafen sich in den Räumen des Alten- und Pflegeheims der Inneren Mission in Northeim. Michael Frömming, der Geschäftsführer des Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) gab dort einen Überblick über den Öffentlichen Personennahverkehr. Er hob dabei die Schaffung mehrerer neuer Linienverbindungen bei der Umsetzung des neuen Nahverkehrsplans hervor. In der Diskussion wurde die Höhe der Fahrgasttarife für Schüler, Auszubildende und Berufspendler als zu hoch kritisiert. Frömming verwies auf die derzeitige Ausarbeitung einer neuen Tarifstruktur für das Verbandsgebiet. Der Mangel an Fahrern wurde dabei mit Sorge betrachtet. Viele Verkehrsunternehmen könnten deshalb bald nicht mehr alle beauftragten Leistungen erbringen. Weiterhin wäre der Mangel an Fachkräften im Gesundheitswesen problematisch: sowohl Notärzte als auch Hebammen würden fehlen. Die notwendige Versorgung sei in beiden Bereichen nur noch schwer sicherzustellen. Laut dem Fraktionsvorsitzenden Uwe Schwarz sei die Sicherstellung der Versorgung in beiden Bereichen eine öffentliche Aufgabe und erfordere entsprechendes kommunales Handeln.

Geschäftsführer des ZVSN Michael Frömming bei seinem Vortrag auf der Klausurtagung der SPD-Kreistagsfraktion. (Bild SPD)