Geschrieben von Jennifer Bullert
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Organisiert von der IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz haben heute mehr als 500 Menschen in Göttingen unter dem Motto „Applaus für Respekt, Solidarität und Demokratie – statt Ausgrenzung und Rassismus“ demonstriert. Zwei Demonstrationszüge, die jeweils am Schützenplatz und am Jahnstadion gestartet sind, versammelten sich dazu für eine Kundgebung am Hiroshima-Platz. Manfred Zaffke, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz, weist darauf hin, dass die Gewerkschaften auch mit den Betriebsräten die Themen Respekt und Toleranz in den innerbetrieblichen Versammlungen aufgreifen: „Diese Art der Debatte findet ja noch in der betriebsinternen Öffentlichkeit statt. Was wir hier gemacht haben, ist ja, uns in der Öffentlichkeit zu diesem Thema nochmal zu positionieren. Wir machen es ja schon so, auch in den Betriebsversammlungen, wo wir spüren, dass da was ist in den Betrieben, wo wir auf Respekt wieder hinweisen und wo wir nachsteuern müssen, wo wir eine Diskussion führen müssen. Wir werden Aktionen zukünftig machen, aber das entscheiden wir dann, in welcher Art das dann passiert. Aber gehen Sie davon aus: Wir werden da nicht nachlassen.“ Zahlreiche Unternehmen aus der Region hatten sich an der Demonstration beteiligt, die unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil steht.