Geschrieben von Julia Kleine
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Göttinger Wissenschaftler plädieren gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam für die Förderung und verantwortungsvolle Nutzung neuer Technologien in der Pflanzenzüchtung. Diese könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Welthunger zu bekämpfen und globale Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, hieß es in einem Positionspapier der Gruppe. Besonders vielversprechend sei die Genomeditierung, mit der nun viel gezielter Pflanzen entwickelt werden können, die resistent gegen Krankheiten, Schädlinge sowie Hitze und Dürre sind. Dadurch könnten sowohl Ertragsausfälle als auch der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel reduzieren werden. Im Gegensatz zur klassischen Gentechnik werden bei der Genomeditierung bestimmte Gensequenzen ausgeschaltet oder gezielt verändert, ohne dass dabei artfremde Gene eingebaut werden. Die neuen Verfahren würden bereits bei verschiedenen Getreidearten eingesetzt, aber auch zur Verbesserung anderer Nahrungspflanzen, wie Hülsenfrüchte oder lokale Gemüsearten, erklärte Koautor Shahid Mansoor vom Forschungsinstitut für Biotechnologie in Pakistan.