Landkreis Göttingen erhält 16,5 Millionen Euro zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit
Der Landkreis Göttingen bekommt aus dem Bundeshaushalt zusätzliche 16,5 Millionen Euro für die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit. Nach Angaben der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) sollen damit bis zum Jahr 2022 insbesondere Lohnzuschüsse für Unternehmen bezahlt werden, die Langzeitarbeitslose regulär anstellen. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gibt es im Kreis Göttingen aktuell rund 4.120 Langzeitarbeitslose. Ihre Zahl ist in den vergangenen zehn Jahren um 45 Prozent zurückgegangen. Mit Blick auf die gute Lage am Arbeitsmarkt sei die Zahl aber immer noch viel zu hoch, so die IG BAU. Positiv bewertet die Gewerkschaft dagegen, dass sich die Zuschüsse an Tariflöhnen statt nur am Mindestlohn orientieren. Das Teilhabechancengesetz sieht Lohnzuschüsse für Langzeitarbeitslose für die Dauer von bis zu fünf Jahren vor.