Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Flüchtlingsunterkunft auf den Zietenterrassen soll möglicherweise bis zu fünf weitere Jahre betrieben werden. Darüber informierten Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Stadträtin Petra Broistedt kürzlich gemeinsam mit der Unterkunftsleiterin Bettina Briesemeister von der Bonveno Göttingen gGmbH. Hintergrund sei zum einen die Wohnungssituation in Göttingen sowie die Aufnahme weiterer 369 Geflüchteter, erklärte Broistedt. Zudem seien die Voraussetzungen vor Ort ausschlaggebend: „Was man ja sehen muss ist, dass wir dort eine exzellent funktionierende Einrichtung haben. Das fängt an mit den räumlichen Gegebenheiten. Wir haben dort 30 abgeschlossene Wohnungen, Dreizimmer-Wohnungen, jeweils mit Küche und sanitären Anlagen. Und Sie werden sich vielleicht wundern, wenn ich das so sage: Aber das ist nicht Standard bei der Flüchtlingsunterbringung. Wir haben ein supertolles Außengelände, wir haben eine offene Sporthalle mit am Gelände mit dabei, wo Geflüchtete Sport machen können. Es ist ein Träger da, der sehr erfahren ist, der die Einrichtung betreibt, der die Geflüchteten betreut.“ Eine Nachnutzung der Unterkunft ist bereits ebenfalls angedacht. So hätten die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst sowie das Studentenwerk Interesse signalisiert, in den Räumlichkeiten im Anschluss studentischen Wohnraum zu schaffen.