Geschrieben von Anja Würfel
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Der Kreisvorsitzende der Freien Demokraten im Landkreis Northeim, Christian Grascha, hat sich im Zuge der Debatte im Niedersächsischen Landtag zur Reform der Grundsteuer für ein Modell mit Öffnungsklausel für die Länder ausgesprochen. So sei das von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgestellte Modell mit einem enormen Bürokratieaufwand verbunden und führe zu höheren Belastungen für die Bürger. Mit der durch die FDP vorgeschlagenen Länderöffnungsklausel könnten die Länder eigene Regelungen finden, was auch im Sinne des Wettbewerbsföderalismus sei, so Grascha. Das vorgelegte Modell führe zu mehr Belastungen, weil Wertsteigerungen an Grundstücken und Immobilien automatisch eine höhere Belastung bei der Grundsteuer bedeuten würden. Dies würde sich Grascha zufolge auch auf den Mietmarkt auswirken. So würde sich mit einer Mieterhöhung auch der Wert der Immobilie erhöhen, was zu einer höheren Grundsteuer und somit zu höheren Mieten führe.