Geschrieben von Anja Würfel
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Der Stadtverband der Jungen Union (JU) hat sich kritisch zu dem Vorhaben geäußert, Göttingen nach der Sommerpause zu einem sicheren Hafen machen zu wollen. Mit der Initiative „Sicherer Hafen“ will Göttingen aus Seenot gerettete Geflüchtete aus dem Mittelmeer aufnehmen. Das Vorhaben soll nach der Sommerpause im Rat der Stadt besprochen werden. Der JU zufolge fördere die Initiative „Sicherer Hafen“ die illegale Migration. Die sicheren Häfen lägen nicht in Göttingen, sondern müssten an der libyschen Küste liegen, wo die Lage drastisch verbessert werden müsse, so Luca Heinemann, kommissarischer Vorsitzender des Stadtverbandsvorstands der Jungen Union Göttingen. Die JU unterstreicht, dass sie die Förderung illegaler Aktivitäten, wie durch Schlepper oder selbsternannte Seenotretter kritisiere, da diese illegale Aktivitäten förderten. Die Initiative „Sichere Häfen“ stelle für die JU keine Lösung dar, sondern würde vielmehr das politische Klima negativ aufheizen und würde deswegen abgelehnt.