Geschrieben von Julia Kleine
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Die Göttinger CDU-Ratsfraktion hat sich gegen eine Umgestaltung des Autoverkehrs in der östlichen Innenstadt ausgesprochen. Ein Wegfall von Parkflächen führe zu einer Existenzbedrohung für inhabergeführte Innenstadtgeschäfte, so die Christdemokraten. Dabei berufen sie sich auf Prüferkenntnisse der Göttinger Stadtverwaltung. Denen zufolge müssten fast 80 Stellplätze umgewidmet und so für die Öffentlichkeit unzugänglich gemacht werden. Davon betroffen seien unter anderem die Friedrich-, Burg-, und Theaterstraße. Die CDU unterstützt damit die bereits vom Innenstadtverband „Pro City“ hervorgebrachte Kritik und verweist auf die bereits zu Beginn des Jahres geführte Debatte zu einer Tiefgarage unter dem Albaniplatz. Die Suche nach Investoren könne sich laut aktueller Verwaltungsvorlage ohne Baukostenzuschuss „schwierig“ gestalten, so die CDU-Ratsfraktion. Hintergrund für die Umgestaltung des Autoverkehrs in der Innenstadt ist die von SPD und Grünen mehrheitlich unterstütze Sanierung der Stadthalle und die damit einhergehende Umgestaltung des Albaniplatzes.