Geschrieben von Regina Seibel
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Die Göttinger Piraten-und-Partei-Ratsgruppe ist skeptisch bezüglich der Poller-Lösung für die Göttinger Innenstadt. Durch die versenkbaren Poller können bestimmte Bereiche der Innenstadt abgesperrt werden. Dies soll unerlaubten PKW-Verkehr verhindern und für mehr Sicherheit sorgen. Die Planung des Einbaus der mindestens 13 Poller begann im Herbst 2018. Nach der ersten Bürgerbeteiligungsrunde im September dieses Jahres kritisiert Ratsgruppenmitglied Dana Rotter, dass jedoch viele Fragen noch unbeantwortet geblieben seien. So müsse beispielsweise jemand haften, sollte es bei den Pollern zu einer Funktionsstörung kommen. Zudem seien alternative Möglichkeiten, um das unerlaubte Fahren zu unterbinden, nicht ausreichend geprüft worden. Die Poller seien mit 40.000 Euro pro Stück eine teure Investition. Eine Kontrolle der Bereiche durch Polizei und Ordnungsamt wäre kostengünstiger und könnte daher zuerst ausprobiert werden. Ein weiteres Problem bestehe laut Rotter darin, dass Einzelhändler nicht in den Entscheidungsprozess eingebunden werden würden. Die geplante Absperrung der Bereiche durch die Poller ab 11 Uhr würde einigen Geschäften Lieferschwierigkeiten bereiten. Gerade überregionale Lieferanten könnten nicht immer vor 11 Uhr in Göttingen sein.