Göttinger CDU-Kreistagsfraktion kritisiert Erhöhung des Rollstuhlzuschlags bei Taxifahrten
Die Göttinger CDU-Kreistagsfraktion hat die geplante Erhöhung des Rollstuhlzuschlags bei Taxifahrten als „unverhältnismäßig“ kritisiert. Hintergrund ist die neue Taxi-Verordnung von Stadt und Landkreis Göttingen. Diese sieht die Erhöhung des Rollstuhlzuschlags von bislang zehn auf künftig 15 Euro vor. Das treffe Menschen mit Behinderungen besonders hart, obwohl sie im Alltag durch ihre Handicaps bereits ohnehin mit Anstrengungen zu kämpfen hätten, erklärte Susanne Mackensen-Eder. Die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion zeigte zwar Verständnis, dass Taxi-Unternehmen die Kosten für entsprechende Umbauten an ihren Fahrzeugen refinanzieren müssten. Jedoch fordert die CDU-Fraktion in einem Änderungsantrag für die kommende Kreistagssitzung einen Zuschlag von lediglich fünf Euro.