Geschrieben von Jennifer Bullert
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Nachdem vor einer Weile die Radmuttern an zwei Autos von Aktivisten gelöst worden sind, hat sich das linke Hausprojekt OM10 nun an die Öffentlichkeit gewandt und die Göttinger Polizei kritisiert. Demnach habe ein Aktivist den Fall am 25. November zur Anzeige bringen wollen, was ihm der Dienst habende Polizeibeamte aber verwehrt hätte. Den Schilderungen der OM10 zufolge hätte dieser außerdem die Tat heruntergespielt und den Vorfall erst auf Zureden hin lediglich auf einem Schmierzettel vermerkt. Thomas Rath, der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, erklärte auf Anfrage des StadtRadio, dass bisher keine Unterlagen zu einer Anzeigenerstattung gefunden worden seien. Allerdings habe die Polizei nun eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und bittet die Aktivisten der OM10 noch einmal um Kontaktaufnahme, um den Vorfall genauer überprüfen zu können. Die OM10 vermutet hinter den gelösten Radmuttern ein rechtes Motiv, da sich das Hausprojekt für Geflüchtete einsetzt.