Tierklinik der Universität Göttingen beteiligt sich an Untersuchung zu Parasitenbefall in Tiergehegen
Die Fassisi Gesellschaft für Veterinärdiagnostik und Umweltanalysen mbH und die Tierklinik der Universität Göttingen haben gemeinsam Möglichkeiten erforscht, den Parasitenbefall bei Tieren in Wildparks und Zoos zu reduzieren. Das Verbundprojekt wurde im Rahmen der Technologieberatung des SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) initiiert und wird durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums gefördert. Im Rahmen des Projekts wollen die Forscher umwelt- und tierfreundliche Behandlungsmöglichkeiten entwickeln und erproben. Zunächst sollen die im Boden befindlichen parasitären Würmer abgetötet werden. Dafür werden sogenannte räuberische Bakterien und fleischfressende Pilze eingesetzt, die nicht im Tier wirken. Anschließend soll ein Hygienemanagement im Tiergehege entwickelt werden, um unnötige und überdosierte Verabreichungen von Medikamenten und überflüssige Behandlungen bei Tieren zu vermeiden.