Geschrieben von Regina Seibel
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Die Bürgerbeteiligung in Stadt und Landkreis Göttingen soll ausgebaut werden. Aus diesem Anlass fand am vergangenen Freitag eine Diskussionsveranstaltung statt. Dort wurden in drei Gruppen verschiedene Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung besprochen und bewertet. Die Konzepte der „Mit-Mach-Demokratie“, des Bürgerrates und der Erleichterung von Abstimmungen sollen in einer kommunalen Satzung im Februar nächsten Jahres zusammengeführt werden. Auch hieran sollen sich Bürger beteiligen. Hintergrund der Diskussion ist eine Umfrage der Friedrich Ebert Stiftung, wonach mehr als die Hälfte der Befragten mit der Demokratie in Deutschland nicht zufrieden sei. Ein stärkerer Einbezug der Bürger könne Entscheidungen verbessern und die Demokratie stärken, erklärt Johannes Willms, Vertreter der Göttinger Regionalgruppe für Gemeinwohlökonomie. Auch andere Kommunen seien hiermit bereits erfolgreich.