Geschrieben von Johannes Meinecke
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Die Mehrheitsgruppe SPD/Grüne/FWLG im Göttinger Kreistag will Bedingungen für Hebammen verbessern. Dafür beantragt sie heute im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration zusätzliche Mittel zur Stärkung von Prävention, Vorsorge und Beratung. Der Kreistag hatte am 2. Oktober vergangenen Jahres einen Antrag zur Verbesserung der Hebammenausbildung beschlossen. Aus diesem Grund hat die Mehrheitsgruppe jeweils 100.000 Euro in die Haushalte 2020 und 2021 für die Finanzierung der Hebammenversorgung eingestellt. Laut dem SPD-Kreistagsabgeordneten Andreas Philippi gehe die bundesweite Verschlechterung in der Hebammenversorgung auch am Landkreis Göttingen nicht spurlos vorbei. Es seien deshalb unter anderem Ansiedlungszuschüsse, ein Mentoringprogramm für Berufsanfänger und Wiedereinsteiger sowie die Förderung der beruflichen Fortbildung geplant. Außerdem gebe es weitere Anträge zur Erhöhung der Zuschüsse für Beratungsstellen und Wohlfahrtsverbände, ein Modell zur Frühförderung und die Fortsetzung eines Förderprojekts zur Stärkung ehrenamtlicher Arbeit im Altkreis Osterode sowie der Einrichtung einer Koordinationsstelle für Projekte und Modellvorhaben, so Lothar Dinges, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kreistag Göttingen.