Geschrieben von Johannes Meinecke
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Die SPD-Ratsfraktion Göttingen hat in einem Antrag für den Schulausschuss die Stadtverwaltung aufgefordert, eine Ausnahmeregelung für den Erhalt einer kostenlosen Schülerjahreskarte im Sekundarbereich I zu ermöglichen. Laut Satzung für die Schülerbeförderung sei für den Sekundarbereich I eine Mindestentfernung von drei Kilometern vom Wohnsitz zur Schule Voraussetzung. Nach Meinung der SPD sollten neben einer Mindestentfernung zur Schule auch andere Kriterien zur Ausgabe der Fahrkarte herangezogen werden, so die schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion und Schulausschussvorsitzende Frauke Bury. Die bisherige Regelung würde in Göttingen dazu führen, dass Schüler von ihren Eltern mit dem Auto in die Schule gebracht werden. Diejenigen, die auf das Fahrrad auswichen, müssten zwischen der Göttinger Innenstadt und zum Beispiel den Zietenterrassen bis zu 150 Höhenmeter überwinden.