Geschrieben von Julia Kleine
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Göttinger Atomkraftgegner beteiligen sich am Sonntag an Protesten gegen Castor-Transporte. Diese sollen erstmals nach einigen Jahren von den Wiederaufarbeitungsanlagen La Hague und Sellafield auf die vier Zwischenlagerstandorte Biblis, Philippsburg, Isar und Brokdorf verteilt werden. Gegen die anstehenden Castor-Transporte hat sich ein bundesweites Protestbündnis „CASTOR- stoppen“ gegründet. Dieses gemeinsame Bündnis aus der Anti-AKW-Bewegung und Klimagruppen steht unter dem Motto „Atomausstieg und Energiewende: es ist noch lange nicht vorbei!“. Die Aktivisten kritisieren, dass Castor-Zwischenlager zu ungeeigneten Langzeitlagern würden. Außerdem solle der Atommüll sinnlos von einem Ort zum anderen verschoben werden. Die Göttinger Atomkraftgegner treffen sich Sonntag um 10.30 Uhr zu einer gemeinsamen Fahrt zum Atomkraftwerk Grohnde.