Niedersächsisches Forstamt Münden plant Renaturierung von Gebieten im Kaufunger Wald
Noch in diesem Frühjahr will das Niedersächsische Forstamt Münden die Waldgebiete im Kaufunger Wald als Libellen-Lebensraum renaturieren. Dabei handelt es sich um eine Kompensationsmaßnahme für den Trassenbau der Leitung „Wahle-Mecklar“. Insgesamt soll auf einer 6.3 Hektar großen Fläche der Wasserhaushalt wieder in seinen Ursprungszustand versetzt werden. Zuvor waren vor Ort aufgrund des Braunkohletagebaus Eingriffe in die Landschaft erfolgt. Am Kleinen Steinberg sollen nun neue Feuchtgebiete für die bedrohte Libellenart Große Moosjungfer entstehen. Organisiert wurde das Naturschutzprojekt von Förster Johannes Thiery in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Forstamt Münden. An dem Projekt sind außerdem die Naturschutzbehörde des Landkreises Göttingen und die TenneT TSO GmbH beteiligt.