Geschrieben von Jennifer Bullert
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Nach dem Wahl-Eklat in Thüringen hat sich die FDP Niedersachsen klar gegen eine Zusammenarbeit mit und eine Abhängigkeit von der AfD positioniert. Diesen Beschluss der gestrigen Sitzung teilte der Göttinger FDP-Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär der niedersächsischen Liberaldemokraten, Konstantin Kuhle, mit. Demnach sei eine „Brandmauer gegen Rechts“ erforderlich. Es sei ein Fehler gewesen, dass Thomas Kemmerich die Wahl zum Ministerpräsidenten in Thüringen angenommen habe. Darum sei seine Rücktrittsentscheidung nun richtig. Die FDP Niedersachsen distanziert sich zudem von der AfD, der sie völkisches und nationalistisches Denken vorwirft. Zugleich appellieren die Freien Demokraten an die übrigen Parteien und Politiker, die Stimmung gegen Mitglieder der FDP nicht weiter anzuheizen. Hintergrund ist, dass Liberaldemokraten seit dem Eklat in Thüringen zum Teil starken Anfeindungen ausgesetzt sind.