Göttinger FDP und Junge Liberale plädieren für viergeschossigen Anbau am Otto-Hahn-Gymnasium
In der Diskussion um einen Anbau am Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen haben sich nun die Göttinger FDP und die Jungen Liberalen (JuLis) eingeschaltet. Hintergrund ist die Raumnot an der Schule, die mittels eines zusätzlichen Gebäudes gelöst werden soll. Dabei sieht der Vorschlag der Stadtverwaltung jedoch lediglich einen dreigeschossigen Anbau vor. Zusätzlich sollen demnach Räume in der benachbarten BBS angemietet werden. Der Göttinger FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle, die Stadtratsfraktion der Freien Demokraten und die JuLis plädieren jedoch für einen viergeschossigen Anbau. Dazu haben sie nun einen offenen Brief an Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler verfasst. In diesem unterstützen sie die Forderungen der Schulelternratsvorsitzenden Kathrin Körber. Die Liberalen argumentieren, dass es dem Schulklima schade, wenn Klassen ausgelagert werden würden. Zudem halten sie die Maßnahme auch aus haushaltspolitischer Sicht für fragwürdig. Würde die Stadt Räume in der BBS anmieten würden nur kurzfristig Kosten von etwa einer Million Euro eingespart. Mit Blick auf die negativen Folgen für die Schule seien diese jedoch unverhältnismäßig. Zudem würden die Mietkosten die Baukosten für ein zusätzliches viertes Stockwerk im Anbau langfristig aufwiegen.