Ermittlungen gegen zwei Zehntklässler wegen erneuter Drohmail gegen Göttinger Schule
Zwei Jugendliche stehen unter Verdacht, nach der Bombendrohung gegen das Hainberg-Gymnasium als Nachahmungstäter eine Drohmail an eine weitere Göttinger Schule geschickt zu haben. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten" gegen die beiden 15 und 17 Jahre alten Schüler eingeleitet. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen sie am vergangenen Dienstagmittag eine Bombendrohung an ihre Schulleitung geschickt haben. Die Schule hatte nach Rücksprache mit der Polizei den Schulbetrieb fortgeführt. Das 1. Fachkommissariat und Experten der Taskforce Cybercrime konnten schnell klären, dass es sich bei den Versendern der Drohmail um Schüler einer 10. Klasse handeln musste. Auf die beiden Schüler werde neben den strafrechtlichen Konsequenzen auch eine Kostenrechnung für den polizeilichen Einsatz zukommen. Zudem seien Konsequenzen in Form von Disziplinarmaßnahmen seitens der Schule denkbar, erklärte Polizeipräsident Uwe Lührig. Die Ermittlungen zum Absender der "Hainberg-Drohmail" dauern indes an.