Geschrieben von Julia Kleine
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Die Göttinger Piraten haben sich für eine vierte Etage des geplanten Anbaus für das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) ausgesprochen. Die beiden Vorstandsmitglieder Francisco Welter-Schultes und Erich Wutschke hatten am vergangenen Donnerstag an einer Ortsbegehung teilgenommen und sich anschließend erschrocken und bestürzt gezeigt. 26 und mehr Schüler plus Lehrer und Mobiliar in einen 45-Quadratmeter-Raum zu zwängen, grenze an Körperverletzung, so die beiden Piraten-Vorstandsmitglieder. Sie könnten es nicht nachvollziehen, wie die Verwaltung einen geplanten Neubau durch Kürzung einer 4. Etage um ein Drittel seiner funktionalen Kapazität berauben könne, nur um eine Million Euro und damit sechs bis acht Prozent der Kosten zu sparen. Zudem halten die Piraten-Politiker die gegenwärtige Kalkulation für unglaubwürdig, da dort Ausgaben nicht gegengerechnet seien, die mit der langfristigen Nutzung der BBS II verbunden wären. Gleichzeitig verweisen sie auf das abgeschlossene Beteiligungsverfahren und verlangen von der Stadt, völlig unabhängig von den Kosten die getroffenen Vereinbarungen hundertprozentig zu respektieren. Eine Entscheidung für drei Etagen wäre aus Sicht der Piraten ein massiver Vertrauensbruch.