Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Göttinger Finanzausschuss hat am Dienstag mit seinem Beschluss zu einem lediglich dreistöckigen Anbau für das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) Unmut bei den Jungen Liberalen ausgelöst. Vor der Sitzung hatte eine Großdemonstration stattgefunden, bei der Eltern, Schüler und Lehrer von fünf Schulen die geplanten Investitionen in die Schullandschaft als nicht ausreichend kritisiert hatten. Auch die Jungen Liberalen hatten sich mit weiteren Freien Demokraten vorab bereits per offenem Brief an Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler gewandt. In diesem hatten sie einen vierstöckigen Anbau für das OHG gefordert. Kritik übten sie dabei auch, dass stattdessen Räume in der benachbarten BBS angemietet werden sollen. Im Finanzausschuss hätten die FDP- und CDU-Fraktionen entsprechende Änderungsvorschläge vorgestellt. Diese habe die Mehrheitsgruppe aus SPD und Grünen allerdings abgelehnt. Jan Risting, der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Göttingen, kommentierte im Anschluss, dass dieser Beschluss das Vertrauen in die Politik untergrabe und ein schwerer Schlag für die Schullandschaft sei. Zudem würden so früher getroffene Zusagen revidiert.