Geschrieben von Jennifer Bullert
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Das Land Niedersachsen hat ab Montag Schulschließungen angekündigt. Auch Kindertageseinrichtungen und Horte sollen geschlossen werden. Damit will das Land zur Eindämmung des Corona-Virus beitragen. Die Schließungen sollen zunächst befristet bis zum 18. April dauern. Unterricht für Abiturienten soll bereits am 15. April wieder stattfinden. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne betonte, dass unterschiedliche Szenarien bezüglich der anstehenden Abschlussarbeiten und Zentralabiturprüfungen ausgearbeitet werden. Es solle keinem Schüler ein Nachteil entstehen. Für Kinder von Beschäftigten in Pflege, Gesundheit, Medizin, ebenso wie für Kinder von Beschäftigten in der öffentlichen Sicherheit und um die Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten, soll eine Notbetreuung eingerichtet werden. Das betrifft Schüler bis zum achten Schuljahrgang. Notgruppen können auch in Kindertagesstätten eingerichtet werden, diese soll jedoch in Kleingruppen erfolgen. Das Land will mit den Maßnahmen die Verbreitungsgeschwindigkeit des Corona-Virus verlangsamen, um so das Gesundheitssystem zu entlasten. Nicht notwendige Sozialkontakte sollen in diesem Zusammenhang auch vermieden werden. Auch die Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen setzt bis zum 19. April ihre Präsenzlehre aus. Der Forschungsbetrieb bleibt allerdings aufrecht erhalten.