GöVB: Corona-Krise verursacht bereits mehrere 100.000 Euro Verluste bei Einnahmen
Auch die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) leiden unter den aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Bereits seit zwei Wochen fahren die Busse nach dem Ferienfahrplan, außerdem sind insgesamt weniger Fahrgäste als sonst zu verzeichnen – auch, weil viele Menschen gerade aus dem Home-Office arbeiten. Die wirtschaftlichen Folgen dieser Krise seien momentan noch nicht abzuschätzen, bereits jetzt würden aber mehrere 100.000 Euro Einnahmen fehlen, so GöVB-Geschäftsführer Michael Neugebauer. Zwar hat es bereits finanzielle Hilfen des Landes Niedersachsen gegeben, was die Liquidität kurzfristig sicherstelle. Trotzdem fordert die Landesgruppe Niedersachsen/Bremen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), deren Vorsitzender Michael Neugebauer ist, dass ein Rettungsschirm für Niedersachsens ÖPNV-Branche eingerichtet wird, damit sie die Krise überlebt. Weitere Einschränkungen im Fahrplan hält Neugebauer aktuell für möglich – die GöVB wollen aber trotzdem dafür sorgen, dass die Menschen in der Stadt ihre Ziele wie den Arbeitsplatz, den Arzt und die Lebensmittelgeschäfte weiterhin so lange wie möglich mit den Bussen erreichen können.