Partner des Göttingen Campus wollen Corona-Testkapazitäten steigern
Die Partner des Göttingen Campus haben ein Diagnostisches Netzwerk geschaffen. Ziel ist es, die Testkapazitäten auf das Corona-Virus zu steigern. Das Netzwerk mit dem Namen „CoV2-DiaNetGÖ“ steht unter der Leitung des Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Institute der Universität Göttingen, der Universitätsmedizin wie auch der Max-Planck-Insitute (MPI) beteiligen sich durch Personal und Geräte an dem Netzwerk. Weitere Testkapazitäten wurden außerdem in Laboren der UMG und der Abteilung Mikrobiologie und Tierhygiene, im Tierärztlichen Institut der Uni, dem MPI für Experimentelle Medizin und dem Deutschen Primatenzentrum geschaffen. Auch das Göttingen Center for Molecular Biosciences beteiligt sich am Netzwerk. Im Moment seien am Tag 1.500 Tests möglich. Sobald mehr Testkits zur Verfügung stehen, sollen täglich über 3.000 Tests durchgeführt werden. Um in Zukunft nicht von der Lieferung der Testkits abhängig zu sein, wird außerdem an einem industrieunabhängigen Testverfahren gearbeitet.