Göttinger SPD-Politiker Oppermann für befristete Soforthilfen für Studierende
Der Göttinger Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann kritisiert die Ablehnung der Öffnung des BAföGs für nicht empfangsberechtigte Studierende durch die Bildungsministerin Anja Karliczek. Jeder zweite Studierende gehe einer Nebentätigkeit nach, um sein Studium zu finanzieren. Dabei arbeite ein Großteil in Branchen wie der Gastronomie oder im Einzelhandel, welche stark von der Krise betroffen seien, so Oppermann. Durch den Wegfall des Nebenjobs werden den Studierenden die Existenzgrundlage entzogen. Auch kritisierte Oppermann den Vorschlag der Bildungsministerin, zinslose Darlehen zur Verfügung zu stellen, da diese den Schuldenberg der Studierenden nur noch weiter ansteigen lassen würde. Oppermann fordert daher wie die SPD, befristete Soforthilfen bereitzustellen und die kurzfristige Öffnung des BAföGs für Studierende, die ihr Einkommen verloren haben.