Stadt Osterode verzichtet rückwirkend zum 1. April auf Kita-Gebühren
Die Stadt Osterode am Harz verzichtet rückwirkend zum 1. April darauf, Kita-Gebühren zu erheben. Dies hat der Rat der Stadt Osterode am vergangenen Freitag beschlossen. Der Grund für die Aussetzung sind die Kita-Schließungen aufgrund der Corona-Pandemie. Solange die Kitas geschlossen bleiben, werde auf die Kita-Gebühren verzichtet. Osterodes Bürgermeister Jens Augat erläutert, dass Eltern zurzeit in vielerlei Hinsicht besonders gefordert seien. Mit diesem Vorschlag sollen sie zumindest in finanzieller Hinsicht entlastet werden. Er möchte mit der Aussetzung der Gebühren ein Signal an die Familien senden, dass ihre Sorgen ernst genommen werden. Durch die Regelung fallen der Stadt Osterode Einnahmen in Höhe von 16.000 Euro weg. Allerdings gilt der Gebührenverzicht nicht für alle Eltern. Eltern, deren Kind ein Platz in der Notbetreuung hat, müssen die anfallenden Gebühren bezahlen. Für jeden Tag Notbetreuung wird ein zweiundzwanzigstel der Monatsgebühr fällig.