Jahreshauptversammlung des ASC fand als Briefwahl statt - alle Beschlüsse angenommen
Da Jahreshauptversammlungen zum jetzigen Zeitpunkt wegen der Covid-19-Pandemie nicht erlaubt sind, hat sich der ASC Göttingen entschieden, die diesjährige Versammlung mit einem Umlaufverfahren durchzuführen. Da der Sportverein rund 11.000 Mitglieder aufweisen kann, übernehmen die Teilnahme an der Versammlung Delegierte der unterschiedlichen Abteilungen. Ursprünglich sollte das Treffen Ende April stattfinden, musste aber aufgrund des Versammlungsverbotes in geschlossenen Räumen, wie dem Clubhaus des Großvereins in der Danziger Straße, abgesagt werden. Dass nun vom Vorstand unter Leitung des Vorsitzenden Jörg Schnitzerlin, beschlossene Umlaufverfahren, ähnelt einer komplexen Briefwahl. Die insgesamt 23 zur Abstimmung vorliegenden Beschlussvorlagen wurden dafür besonders verständlich und sorgfältig niedergeschrieben und von einem Rechtsanwalt geprüft. Jeder Delegierte erhielt daraufhin einen Umschlag, in dem sich ein Rücksende-Kuvert, die mehrseitige Abstimmungsvorlage, ein Kuvert für die ausgefüllte Abstimmungsvorlage und eine Teilnahmebestätigung am Umlaufverfahren befanden. Zu allen Themen des Umlaufverfahrens standen Präsident Rainer Bolli, der Vorsitzende Jörg Schnitzerling sowie Vorstands- und Präsidiumsmitglieder, bei einer Videokonferenz den Mitgliedern des Vereines Rede und Antwort. Laut Schnitzerling wolle man aber zu dem Turnus der Jahreshauptversammlungen zurückkommen. Der Vorsitzende zeigte sich über die vielen erhaltenen Rückmeldungen und die erfolgreiche Umsetzung des Verfahrens erfreut. Laut den vorliegenden Ergebnissen wurden alle 23 Beschlussvorlagen mit großer Mehrheit angenommen. Darunter wurde unter anderem der Fusion mit dem Tischtennisverein Torpedo Göttingen sowie der Wiederwahl der Präsidiumsmitglieder Heide Hildebrandt und Frank Beckenbach zugestimmt. Außerdem wurde eine Satzungsänderung beschlossen, die zukünftig die Möglichkeit einräumt, Beschlüsse ohne eine Versammlung zu fassen.