Geschrieben von Dominic Steneberg
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Auf einer Pressekonferenz hat die Stadt Göttingen gestern Abend bekannt gegeben, dass es 105 am Corona-Virus infizierte Personen in Göttingen gibt. Drei von Ihnen liegen auf der Intensiv-Station. Bei den erkrankten Menschen handele es sich um Angehörige der Familien-Feiern am vorletzten Mai-Wochenende sowie um einen Mitarbeiter des Weender Freibades und eines Göttinger Altersheimes, so die Sozial-Dezernentin Petra Broistedt. Damit gibt es derzeit drei verschiedene Ausbruchspunkte. Hieraus resultieren insgesamt vier Maßnahmen. Alle im Iduna-Zentrum lebenden Menschen sollen bis Sonntag getestet werden, das Weender Freibad wurde umgehend geschlossen und auch im betroffenen Altersheim sollen alle Bewohner und Mitarbeiter getestet werden. Darüber hinaus will die Stadt heute verfügen, dass alle Göttinger Sportvereine ihre Kontakt- und Mannschaftssportarten für zwei Wochen erneut einstellen müssen. Der Umgang mit den betroffenen Personen sei teilweise nicht leicht und gegebenenfalls müssten Polizei-Kräfte zu den Testungen hinzugezogen werden, so die Stadtverwaltung. Weitere Schritte hin zu einem Lockdown in den kommenden Tagen wurden offengelassen und sollen anhand der jeweiligen Tagessituation entschieden werden.