Mehrheitsgruppe im Göttinger Kreistag befürwortet außerschulische Mittagsverpflegung für Schüler
Die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Freien Wählern des Göttinger Kreistags spricht sich für eine außerschulische Mittagsverpflegung aus. Schüler bräuchten auch während der Pandemie eine warme Mahlzeit am Tag und die Eltern müssten auch in diesen Zeiten unterstützt werden, so die Fraktionsvorsitzenden der Mehrheitsgruppe. Durch die politischen Beschlüsse zur Eindämmung der Pandemie erfolgte die zeitweise Schließung von Schulen und Kindertagesstätten. Dadurch sei für einige Kinder, das durch das Bildungs- und Teilhabegesetz bezuschusste warme Mittagessen weggefallen. Daher erwarte die Mehrheitsgruppe von der Kreisverwaltung entsprechende Gespräche zu führen, um die coronabedingten Nachteile auszugleichen. Die Fraktionsvorsitzenden der Mehrheitsgruppen freuen auch die bereits schon laufenden Gespräche. Der Zuschuss fürs Mittagsessen durch das Bildungs- und Teilhabegesetz sehe leider keine Zahlung an Eltern vor, so die Fraktionsvorsitzenden. Allerdings seien auch andere Wege möglich, wie eine Abholung an Sammelstellen oder eine Lieferung von Lunchpaketen. Diese Kosten könnten dann über das Bundesteilhabegesetz abgerechnet werden. Für diese Strukturen zuständig seien die Gemeinden als Schulträger für die Grundschulen sowie der Landkreis für die Allgemein- und Berufsbildenden Schulen.