Geschrieben von Julia Kleine
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Forscher des Göttinger Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) haben gemeinsam mit Kollegen der ETH Zürich die erste globale Karte von Felsstürzen auf dem Mond vorgelegt. Zuvor werteten sie dafür ein Archiv mit mehr als zwei Millionen Aufnahmen der Mondoberfläche aus. Aus den Auswertungen der Bilder schlossen die Forscher, dass nicht in erster Linie Mondbeben für die Felsstürze verantwortlich sind, sondern vor allem Einschläge von Asteroiden. Selbst Milliarden Jahre alte Landschaften veränderten sich dadurch. Mit der neuen Übersichtskarte sollen nun noch unbekannte, seismisch aktive Regionen identifiziert werden. Solche Gebiete könnten für künftige robotische oder bemannte Missionen zum Mond eine potenzielle Herausforderung darstellen.